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Kaffee - Lexikon

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   16:00 - 23:00
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   Geschlossen

 

Zubereitungsarten:

Italien / Österreich / Schweiz / Frankreich
  • Italien: Up

  • Caffè Latte
  • Die italienische Variante des Milchkaffee, je zur Hälfte heiße Milch und Espresso.
  • Caffè shakerato
  • Espresso mit Eiswürfel im Cocktailmixer zerkleinert und aufgeschäumt, evtl. mit Amaretto. Vanille-Aroma oder Grappa
  • Cappuccino
  • je ein Drittel Espresso, heiße Milch und Milchschaum, oft mit Kakaopulver und/oder Zimt bestreut.
  • Cappuccino con panna
  • Cappuccino mit Schlagsahne statt aufgeschäumter Milch.
  • Chocolaccino
  • Cappuccino mit geriebener Schokolade bestreut.
  • Corretto
  • Espresso mit Weinbrand, z.B. Corretto con Grappa, Corretto con Fernet ...
  • Doppio
  • doppelter Espresso.
  • Espresso
  • sehr starker Kaffee ohne Milch und Zucker, bei dem das Wasser unter hohem Druck (9 bar) durch das sehr fein gemahlene Kaffeemehl gepresst wird, eine Tasse hat etwa 25 ml.
  • Latte Macchiato
  • „gefleckte Milch“ – aufgeschäumte warme Milch mit einem vorsichtig zugegebenen Espresso Lungo – wird (in Italien) eigentlich nur zum Frühstück oder vormittags getrunken.
  • Lungo
  • Espresso, bei dem die doppelte Wassermenge verwendet wurde.
  • Mischio
  • Mischung aus Kaffee und Kakao mit Schlagsahne.
  • Ristretto
  • Espresso mit sehr wenig Wasser (15–20 ml statt der üblichen 25 ml).


    Österreich: Up

  • Almkaffee / Gebirgskaffee
  • Kaffee mit Eidotter, Obstschnaps und Obers
  • Biedermeier
  • mit Marillenlikör und Schlagobers
  • Großer Brauner
  • doppelter Espresso mit Milch in großer Tasse
  • Kleiner Brauner
  • einfacher Espresso mit Milch oder Obers in kleiner Tasse. Das Obers (Schlagsahne) bzw. die Milch, um aus dem kleinen Schwarzen einen kleinen Braunen zu machen, sollte traditionell in einem winzigen Porzellankännchen, das an einen etwas größeren Fingerhut erinnert, extra am Tablett serviert werden, damit der Gast selbst das Mischungsverhältnis bestimmen kann.Ein großer Brauner ist die doppelte Menge.
  • Doppelmokka
  • doppelt starker Kaffee in großer Mokkaschale
  • Einspänner
  • großer Mokka im Henkelglas mit Schlagobershaube (Schlagsahne) – die Sahnehaube hielt den Kaffee bei Wartezeiten länger warm, mit dieser verrührt, war er aber auch schnell abgekühlt und trinkbereit, wenn eine Fuhre für die Lohnkutscher anstand
  • Eiskaffee englischer Art
  • ein Drittel Kaffee, ein Drittel Eis, ein Drittel Obers
  • Eiskaffee Wiener Art
  • festes Kaffeeeis aus Eidottern, Sahne und Kaffee mit Schlagobers
  • Fiaker
  • Ein großer Schwarzer im Glas mit viel Zucker und einem Stamperl Slibowitz oder Rum (Wien)
  • Franziskaner
  • lichte Melange mit Schlagobers und Schokostreuseln
  • Gespritzter
  • Schwarzer Kaffee mit Rum oder Weinbrand
  • Granita di Caffé
  • fein gekörntes Eis mit starkem schwarzen gezuckertem Kaffee übergossen
  • Häferlkaffee
  • Kaffee im Häferl (und nicht in einer Tasse), Filterkaffee
  • Intermezzo
  • Kleiner Mokka, mit heißer Schokolade und Creme de Cacao verrührt und Schlagobershaube mit Praline (evtl. Mokkabohnen)
  • Irish Coffee
  • starker Kaffee mit Whisky, Schlagsahne und Zucker
  • Kaffee Kirsch
  • Kaffee mit Kirschwasser
  • Kaffee Obermeier
  • schwarzer Kaffee, auf den über einen Löffelrücken eine Schicht stark gekühlter Obers aufgesetzt wird (Wien)
  • Kaffee Verkehrt
  • Kaffee mit 2/3 Milch und 1/3 Kaffee (Wien)
  • Kaisermelange
  • Mokka mit Eidotter, auch mit Honig und Cognac (Wien)
  • Kapuziner
  • schwarzer Kaffee mit einem Schuss Milch (Wien)
  • Katerkaffee
  • starker schwarzer Kaffee, der mit Zuckerstücken gesüßt wird, die man vorher an einer Zitronenschale abgerieben hat.
  • Konsul
  • schwarzer Kaffee mit etwas Schlagobers (Wien)
  • Kosakenkaffee
  • Kleiner Mokka im Einspännerglas, vermischt mit Rotwein, Wodka und flüssigem Zucker
  • Maria Theresia
  • Mocca mit einem Schuss Orangenlikör
  • Marghiloman
  • Mokka mit Cognac
  • Mazagran
  • Kalter gesüßter Kaffee mit Eisstückchen und Maraschino oder Cognac
  • Melange
  • halb Kaffee, halb Milch
  • Mokka oder Türkischer Kaffee
  • ein starker, süßer, schwarzer (SSS) Kaffee, im Kännchen mit Kaffeesatz serviert – bietet die Gelegenheit zum anschließenden Kaffeesatzlesen. Der türkische Kaffee wird auch in Österreich gerne zubereitet.
  • Mokka gespritzt
  • Mokka mit Cognac und Rum
  • Othello
  • Heiße Schokolade mit Espresso
  • Pharisäer
  • schwarzer Kaffee mit Rum, Zucker und mit reichlich Schlagsahne überdeckt (um den Rum zu tarnen).
  • Piccolo
  • kleiner Schwarzer mit Schlag
  • Rüdesheimer Kaffee
  • Kaffee mit Weinbrand flambiert, mit Schlagsahne, Vanillezucker und Schokoladestreusel
  • Schale Braun
  • halb Kaffee, halb Milch
  • Schale Gold
  • Kaffee mit Milch, etwas heller als ein Brauner (Wien)
  • Großer Schwarzer
  • (auch großer Mokka) – doppelter Espresso ohne Milch in großer Tasse
  • Kleiner Schwarzer
  • (auch kleiner Mokka) – einfacher Espresso ohne Milch in kleiner Tasse
  • Separee
  • Kaffee und Milch werden getrennt serviert (Wien)
  • Sperbertürke
  • doppelt starker, mit Würfelzucker aufgekochter „Türkischer“
  • Türkischer Kaffee passiert
  • türkischer Kaffee, bei dem der Satz wieder herauspassiert wurde
  • Überstürzte Neumann
  • Schlagobers wird auf den Boden der leeren Schale gelagert und mit heißem Kaffee „überstürzt“
  • Ungarischer Kaffee
  • starker gesüßter Kaffee wird aufs Eis gestellt, dann mit gekühltem Schlagobers vermengt und im Glas serviert
  • Verlängerter
  • die Dosierung eines kleinen Schwarzen wird mit der Wassermenge eines großen Schwarzen zubereitet (Wien) oder ein mit etwa doppelter Menge Wasser zubereiteter Espresso
  • Weißer mit Haut
  • lichte Melange (heller Milchkaffee), der mit heißer, nicht verquirlter Milch serviert wird, worauf sich eine Haut bildet (Wien)
  • Wiener Melange
  • Melange, mit gesprudelter Milch im Glas serviert (Wien)
  • Zarenkaffee
  • starker Espresso, auf den eine Haube aus gesprudeltem Eidotter, vermischt mit Zucker und Eidotter aufgesetzt wird. Der Lieblingskaffee der russischen Zaren


    Schweiz: Up

  • Kaffee
  • Café crème (auch Schümli) – Kaffee mit 'Crema'
  • Schale
  • Milchkaffee
  • Café mélange
  • Kaffee mit Schlagsahne, häufig wird die Schlagsahne separat in einem Schälchen serviert
  • Luzerner Kaffee, Kaffee Lu(t)z, Kaffee Träsch
  • teefarbener, dünner Kaffee mit reichlich Zucker und Träsch
    – im Kaffeeglas serviert
  • Kaffee fertig
  • Kaffee mit viel Schnaps (meistens mit Kirsch)- ebenfalls im Glas


    Frankreich: Up

  • Café au lait
  • Variante eines stärkeren Cappucino mit wenig Milchschaum, im deutschen Sprachgebrauch meint man jedoch meistens die französische Variante des Milchkaffees
  • Café Brulot
  • Weinbrand oder Cognac mit Zucker flambiert und mit Kaffee aufgegossen
  • Café Crème
  • Kaffee mit Sahne oder Milch, die durch Dampf aufgeschäumt wird
  • Café Filtre
  • Kaffee, der mit einem aufgesetzten Filter direkt in die Tasse filtriert wird. Weniger konzentriert als der Espresso
  • Café natur
  • Kaffee ohne Milch
  • Café Royal
  • wie Café Brulot
  • Canard
  • Kaffee mit Marc (Traubenschnaps): Ein Zuckerwürfel wird mit Marc beträufelt und in den Mund gesteckt, der Kaffee mit Schnaps und Sahne vermischt und über den Zuckerwürfel getrunken.

Ursprung und Verbreitung:

Es wird angenommen, dass das Ursprungsland des Kaffees Arabica (Coffea arabica) Äthiopien ist, er wurde dort erstmalig im 9. Jahrhundert erwähnt,während der Kaffee Robusta (Coffea canephora) erst 1860 in Uganda entdeckt wurde.
Von Afrika gelangte der Kaffee vermutlich im 14. Jahrhundert durch die Sklavenschiffe nach Arabien.
Die Arabaer dürften auch zum Ersten mal die Kaffeebohnenen geröstet haben.
Durch Kaffeeanbau und die fortgeschrittene Technik brachte es Arabien zur Monopolstellung.
Die Hafenstadt Al Mukha im Jemen (Mocha,auch Mokka genannt)war das Handelszentrum.
Im osmanischen Reiches wurde der Kaffee sehr rasch immer beliebter und es entstanden die ersten Cafés in Persien,es folgten Syrien ,Ägypten und Kleinasien.


Das erste Café Europas enstand 1554 in Istanbul.
Nach der Eroberung von Ägypten durch Sultan Selim erreichte der Kaffee erstmals Istanbul um 1517.


  • Es Folgten Cafés in:
  • 1645 Venedig
  • 1650 Oxford
  • 1652 London
  • 1659 Marseille
  • 1672 Paris (Das erste echte Pariser Café eröffnete um 1689.)
  • 1679 Hamburg
  • 1683 Wien (Bei der zweiten Türkenbelagerung im Jahre 1683 [die erste 1529] wurden mehrere hundert Säcke Kaffee erbeutet.)

  • Im 17. Jahrhundert sicherte sich Holland die Vormachtstellung im Handel.
    Sie kultivierten erfolgreich die Kaffeepflanze in holländische Kolonien wie Ceylon und Java.
    Von da an breitete sich der Kaffeekonsum immer schneller und dehnte sich auf alle Gesellschaftsschichten aus.


Arten & Sorten:

Die beiden wichtigsten Sorten der Kaffeepflanze sind Coffea arabica (Arabica-Kaffee) und Coffea canephora (Robusta)
Die Qualitätsstufen ergeben sich aua der Sorte der Kaffeebohne, der Art der Kaffeepflanze und Anbauort.
Kaffee aus reinen Arabica-Bohnen gilt als qualitativ hochwertiger als der aus Robusta-Bohnen.
  • Arabica-Bohnen
  • Arabicabohnen haben einen Weltmarktanteil von ungefähr 60 % des produzierten Kaffees.
    Sie sind hocharomatisch und enthalten 16 Prozent Kaffeeöle, was zu ihrem besseren Aroma beiträgt und sie berühmt gemacht hat.
    Die Arabicabohnen besitzen 0,9 bis 1,4 Prozent Koffein das ist nur die Hälfte des Koffeins das im Vergleich zur Robusta-Bohne enthälten ist.
    6,5 Prozent Chlorogensäuren, die laut jüngsten Forschungen krebsvorbeugend sein sollen.
    Arabicabohnen sind von der Form her länglich-oval und haben einen geschwungenen Spalt auf der Bohnenunterseite.
    Die Crema bei Arabica-Espresso ist haselnussbraun mit rötlichen Schattierungen und meist nicht sehr dick.
  • Robusta-Bohnen
  • Robustabohnen haben ca. 36 % Anteil an der Weltproduktion.
    Sie enthalten nur 10 Prozent Kaffeeöle und gelten daher als weniger wertvoll wie Arabicabohnen, was sich auch im Preis niederschlägt.
    Die Robustabohnen besitzen 1,8 bis 4 Prozent Koffein und sind damit deutlich anregender als die Arabica-Art.
    Ihr Gehalt an Chlorogensäuren liegt bei 10 Prozent und ist damit höher als bei der Arabicabohne.
    Robustabohnen sind von der Form her rundlich und haben einen geraden Spalt auf der Bohnenunterseite. Die Crema bei Robusta-Espresso ist dunkelbraun mit gräulichen Reflexen.
    Sie ist dick und weist größere Bläschen auf, löst sich aber im Vergleich zur Arabica-Crema schneller auf.
    Von den Farmern wird diese Sorte vor allem wegen ihrer Widerstandsfähigkeit und ihrer kürzeren Reifungszeit (gegenüber der Arabica) geschätzt.
  • sind widerstandsfähig und enthalten Sie
  • Excelsa-Bohnen
  • gilt als Bohnenrarität, wurde 1904 am Tschadsee gefunden. Hat von allen Bohnensorten den kräftigsten Wuchs. Vor allem die Fähigkeit, auf trockenerem Boden gut zu gedeihen und auch in regenarmen Jahren einen befriedigenden Ertrag zu erwirtschaften, zeichnet sie aus. Dennoch nur ca. 1 % Anteil an der Weltproduktion.
  • Stenophylla-Bohnen
  • Die besonders kleinblättrige Pflanze aus Westafrika (Guinea und Sierra Leone) kann in bis zu 700 m Seehöhe angepflanzt werden. In Sierra Leone wird mit dieser Sorte der bekannte „Highland Coffee“ hergestellt. Die Bohnen sind rund und groß, die Früchte werden bei der Reifung schwarz.


  • Arten der Kaffeeröstung:

  • Helle Röstung
  • blasse oder Zimt-Röstung
  • Mittlere Röstung
  • amerikanische Röstung, Frühstücksröstung
  • Starke Röstung
  • helle französische Röstung, Wiener Röstung
  • Doppelte Röstung
  • Continental-Röstung, französische Röstung
  • Italienische Röstung
  • Espresso-Röstung
  • Torrefacto (spanisch für geröstet)
  • Röstung unter Zuckerbeigabe, vor allem in Spanien gebräuchlich.


  • Zubereitung und Konsum: Up

    Die Zubereitung von Kaffee unterliegt nationalen und kulturellen Gepflogenheiten,wie auch persönlichem Vorlieben.
    Es können fünf Zubereitungsarten unterschieden werden:

  • Italienischer Espresso

    • Der optimale Espresso an der Espressomaschine. (Gastronomie)
      Menge an gemahlenem Kaffee: 7 g +- 0,5 g
      Wassertemperatur in der Maschine: 88 °C +- 2 °C
      Temperatur des Espresso in der Tasse: 67 °C +- 3 °C
      Wasserdruck: 9 bar +- 1 bar
      Brühdauer: 25 sec. +- 2,5 sec.
      Füllung der Tasse (inclusive Crema) 25 ml +- 2,5 ml
      Wasser wird unter hohem Druck durch feingemahlenes Kaffeepulver gepresst die Extraktion, dabei bildet sich eine Schaum aus Kaffeeölen, die Crema.
  • Türkischem Kaffee
    • Besonders wichtig beim türkischen Kaffee ist die Auswahl der Röstung der Kaffeebohnen.
      Scharf gebrannter Kaffee mit eine rötlich-braune Färbung, eignet sich am besten für die Zubereitung.
      Das traditionelle Zubereitungsgefäss, das Ibrik (Griechisch: Briki) ist eine konisches Kännchen aus Kupfer oder Bronze.
      Eine kleine Nummer an der Unterseite gibt an wieviele Tassen Kaffee man darin zubereiten kann.
      1. Mengenverhltniss Zwei Teelöffel voll Kaffeepulver für jede Tasse Kaffee, welche im Ibrik zubereitet werden soll.
      Zwei Teelöffel voll Zucker für jede Tasse Kaffee,rühren Sie um bis sich der Zucker aufgelöst .
      2. Zubereitung Hier wird Kaffee gekocht !
      In den Ibrik gibt man nun die Mischung und lässt sie 3 x kurz aufkochen.Beim aufkochen bildet sich Schaum an der Oberfläche.
      Wenn der Schaum die Oberkante der Messingkanne erreicht, muss der Ibrik von der Herdplatte gezogen.
      In vielen Ländern wird türkischer Kaffee mit Gewürzen wie Kardamom oder Zimt aromatisiert.
  • French Press

    • Die French Press, auch Pressstempelkanne oder Kaffeedrücker genannt, könnte einfacher nicht sein:
      ein zylindrischer Behälter mit einem Stempel, der das Kaffeepulver durch das heiße Wasser presst.
      Das Geheimnis der Zubereitung eines hervorragenden Kaffees mit möglichst wenig schwebenden Partikeln liegt im richtigen Mahlgrad.
      Wählen Sie einen mittleren Mahlgrad.
      Wird der Kaffee etwas trüb, können Sie die Kaffeebohnen auch gröber mahlen.
      Zu fein gemahlener Kaffee kann dagegen den Filter verstopfen und einen zu hohen Druck im Zylinder erzeugen.
      Der Stempel lässt sich dann nur schwer nach unten drücken.
      1. Geben Sie für jeweils 200 ml Wasser einen gestrichenen Kaffeelöffel Kaffee in die Kanne.
      2. Gießen Sie heißes (aber nicht kochendes) Wasser in die Kanne.
      3. Stecken Sie den Stempel wieder in die Kanne und drücken ihn sofort, jedoch langsam und vorsichtig nach unten.
      So erzielen Sie die besten Ergebnisse.
  • Filterkaffe
    • Beim in Deutschland und den USA weit verbreiteten Filterkaffee wird siedendes Wasser durch das in einer Filtertüte befindliche Kaffeepulver gefiltert.
      Dieses Verfahren wurde 1908 von Melitta Bentz erfunden.
  • Löslicher Kaffee
    • Löslicher Kaffee wird hergestellt, indem Kaffee nach einer der obigen Methoden zubereitet und dem zubereiteten Kaffee dann das Wasser wieder entzogen wird.

    Wirtschaftliche Bedeutung:

    Kaffee ist (in Zeiten normaler Kaffeepreise) der nach Erdöl zweitwichtigste auf dem Weltmarkt gehandelte Export-Rohstoff mit einem Handelsvolumen von etwa 10 Milliarden US-Dollar.

    "10 Staaten produzieren 78,4 % der weltweiten Ernte von Kaffeebohnen"
    Im Jahr 2005 war Brasilien der größte Kaffeeproduzent der Welt mit 2.179 Mio.-Tonnen grünen Kaffeebohnen,
    was ca. 28,2 Prozent der Welternte ausmachte,allerdings wird über ein Drittel der brasilianischen Ernte im Land selbst konsumiert.

    Die zehn größten Kaffeeproduzenten 2005:
    Land: Tonnen - Kaffee
    Brasilien: 2.179.270
    Vietnam: -.990.000
    Indonesien: -.762.006
    Kolumbien: -.682.580
    Mexiko: -.310.861
    Indien: -.275.400
    Äthiopien: -.260.000
    Guatemala: -.216.600
    Honduras: -.190.640
    Uganda: -.186.000
    Quelle: (FAOSTAT 2006)
    Die bedeutendsten Hauptabnehmerländer sind weltweit die USA, Deutschland, Frankreich, Japan und Italien.